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Equity Story

Hauptversammlung

Die Rheinmetall AG ist ein internationaler Technologiekonzern für Sicherheit und Mobilität. Die Urbanisierung, der demografische Wandel, die Globalisierung und der Klimawandel wie auch die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Konflikten haben das Streben nach Sicherheit und nach Mobilität stetig wachsen lassen. Mit seinen beiden Sparten Automotive und Defence erfüllt Rheinmetall diese zentralen Grundbedürfnisse der modernen Gesellschaft: Das Automotive-Segment nimmt mit den Produkten seiner bekannten Marken Kolbenschmidt, Pierburg und Motorservice weltweite Spitzenpositionen als Automobilzulieferer für Systeme und Module rund um den Motor ein. Rheinmetall Defence ist als führendes europäisches Systemhaus für Heerestechnik ein zuverlässiger Partner der Streitkräfte Deutschlands, der NATO und befreundeter Nationen.

Warum die Rheinmetall-Aktie?

1. Wachstum

Weltweit besteht ein zunehmender Bedarf an Mobilität, weswegen alle Vorhersagen von einer steigenden Fahrzeugproduktion ausgehen. Darüber hinaus werden aufgrund strengerer Emissions- und Verbrauchsrichtlinien vor allem Lösungen zur Schadstoffreduzierung und CO2-Verminderung nachgefragt. Davon wird Rheinmetall mit seinem effektiven und innovativen Produktportfolio durch einen höheren Wertanteil je Fahrzeug profitieren.

Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Konflikten und veränderten Einsatzanforderungen durch globale Friedensmissionen hat die Nachfrage nach geeigneten Produkten zum Schutz und zur Beförderung der Einsatzkräfte zugenommen. Dies hat zu einem hohen Auftragsbestand geführt, der dafür sorgt, dass Rheinmetall Defence kurz- und mittelfristig organisch wachsen wird.

2. Innovation

Um die Technologieführerschaft in vielen Bereichen beizubehalten, investiert Rheinmetall im langfristigen Durchschnitt rund 5% des Umsatzes in die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte für künftige Nachfrage. Dadurch werden innovative Lösungen wie elektrische Pumpen und elektrische Ventile im Automobilbereich oder High-Energy-Laser-Effektoren und Infanteriesysteme für die Defence-Märkte geschaffen.

3. Internationalisierung

Die Automobilsparte ist nah an den Herstellern und an allen wichtigen Produktionsstandorten weltweit vertreten. Wachstumsmärkte sind frühzeitig erkannt worden: So profitiert Automotive in China seit 1997 mit Joint Ventures vom Marktwachstum und teilt sich das unternehmerische Risiko mit einem starken chinesischen Partner; gleichzeitig werden seit einigen Jahren 100%ige Tochtergesellschaften von der Start-up- in die Wachstumsphase geführt.

Das Defence-Segment hat in den vergangenen Jahren zahlreiche internationale Großaufträge gewonnen, so z.B. in Australien, Indonesien und Skandinavien. Hinzu kommt eine Diversifizierung in der Produktion durch den erfolgreichen Aufbau internationaler Produktionsstätten u.a. in Kanada, Südafrika und der Schweiz. Darüber hinaus werden neue Gesellschaften in Polen und der Türkei mit starken lokalen Partnern gegründet.

4. Kosteneffizienz

Im Rahmen seines Strategieprogramms „Rheinmetall 2015“ hat Rheinmetall in beiden Segmenten Kapazitäten und Prozesse an die aktuellen Anforderungen angepasst, um die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Gleichzeitig ist das Unternehmen bestrebt, die nationale und internationale Standortstruktur zu optimieren. Die vollen Einspareffekte werden ab dem Jahr 2016 realisiert werden.

5. Ziele hinsichtlich Umsatz, Profitabilität und Cashflow

Die Automotive-Sparte wird von den wachsenden globalen Automobilmärkten und den schärferen Umweltrichtlinien profitieren und dadurch ein Umsatzwachstum erreichen, das leicht oberhalb des Gesamtmarktes liegt. Ab 2015 ist geplant, mehr als ein Drittel des Umsatzes außerhalb Europas zu generieren. Bei einem stabilen Konjunktur- und Marktumfeld strebt der Bereich eine EBIT-Marge von rund 8% an.

Nach der veränderten sicherheitspolitischen Lage werden die globalen Verteidigungsausgaben voraussichtlich weiter steigen. Starke Wachstumspotenziale bestehen grundsätzlich v.a. in der MENA-Region, Asien und Australien. Daher will Rheinmetall im Defence-Segment ab 2015 rund 50% des Umsatzes mit Kunden außerhalb Europas erwirtschaften. Mittelfristig strebt Rheinmetall Defence eine EBIT-Marge von 6-7% an.

Mit einer verbesserten Profitabilität im Unternehmensbereich Defence hat Rheinmetall eine Trendwende eingeleitet und erfüllt damit ein wichtiges Kriterium, um wieder zum Investmentgrade Rating zurückzukehren. Zudem hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, den operativen Free Cashflow auf 2-4% des Umsatzes zu verbessern.

Factsheet

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